Pressemitteilungen und Berichte

Baustellenführung PFA1.1 durch die DB am 10.7.2017

Diese Baustellenführung für die Ingenieure22 fand auf Einladung der DB mit dem Abschnittsleiter PFA1.1 (Tiefbahnhof / Talquerung) der DB-PSU, Michael Pradel, einem seiner Mitarbeiter und dem Pressesprecher der PSU, Jörg Hamann statt.

Ein Bericht von Wolfgang Kuebart, Ingenieure22


BA 25/24 (Südkopf Randbebauung Kernerviertel)
Die Gründung für die Behelfsbrücke 17 ist zwar fertig, wird aber nun nur noch zum Teil benötigt. Die Absicherung der Baugrube ist sehr mächtig. Nach der ursprünglichen Planung sollte der Tunnelvortrieb von der Baugrube 25 Richtung Anfahrbereich Süd starten. Jetzt ist vorgesehen, dass der Vortrieb von der Wendekaverne Richtung Baugrube 25 erfolgt. Wenn der Tunnelbau hier ankommt, werden jedoch die Anker der Baugrubensicherung in der Wand zum Ameisenberg abgeschert, weshalb bis dahin alles so vorbereitet sein muss, damit es nicht mehr auf die Baugrubensicherung ankommt und der Anschluss an den Tunnel gemacht werden kann.

Baugrubenabsicherung BA25; Foto Karl Bischofberger

Baugrubenabsicherung BA25; Foto Karl Bischofberger

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Alternative Baustellenführungen

Bekanntlich macht die Deutsche Bahn neben den Tagen der ‚Offenen Baustelle' auf besondere Einladung individuelle Baustellenführungen für kleinere Besuchergruppen u.a. in dem Baugelände für den Tiefbahnhof (PFA 1.1 - Talquerung) oder den Zulauftunnel. Auch die Ingenieure22 haben schon solche Führungen auf dem Baugelände PFA 1.1 mitgemacht.

Die „Alternativen Baustellenführungen" werden von Mitgliedern der Gruppe Ingenieure22, oft zusätzlich noch von Mitgliedern des Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 unterstützt, veranstaltet. Sie sind alternativ, weil auch Baumängel, -verzögerungen, die wegen ungenügender Planung erforderlichen zahlreichen Planänderungen usw. thematisiert werden. Die Führungen sollen den Teilnehmern auch von außerhalb Stuttgarts die Möglichkeit bieten, sich ein von Werbeversprechungen der DB unabhängiges Bild von der Baustelle und Stuttgart 21 machen zu können. Im Gegensatz zu den offiziellen Führungen der DB finden diese ausschließlich auf öffentlich zugänglichem Gelände (barrierefrei!) statt, die Teilnehmerzahl ist nicht begrenzt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie finden normalerweise am ersten Mittwoch der Monate März-Oktober statt.

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Antrag DIE LINKE: Offenlegung von Gutachten zur Deutschen Bahn AG

Offenlegung von Gutachten zur Deutschen Bahn AG

Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag

Die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag stellte den Antrag, dass sowohl das Gutachten des Bundesrechnungshofes als auch das sogenannte KPMG-Gutachten zur  Kostenentwicklung des Projekts Stuttgart 21 dem Bundestag und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden und beantragt weiterhin, dass solche Gutachten, die Aussagen zur wirtschaftlichen Situation dieses im Eigentum der öffentlichen Hand stehenden Unternehmens treffen, zukünftig dem Bundestag uneingeschränkt zur Verfügung gestellt werden.

Vollständiger Antrag (Bundestagsdrucksache 18/11011)

 

Hintergründe

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2017-01-18: Brief an OB Kuhn wegen Verjährung der DB-Ansprüche

Herrn Oberbürgermeister Fritz Kuhn

OFFENER BRIEF

Betr: Vorhaben Stuttgart 21, Klage der DB AG vom 23. Dezember 2016 auf Beteiligung an den Mehrkosten

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die DB AG hat, ihrer Pressemitteilung vom 23.12.2016 zufolge, beim Verwaltungsgericht Stuttgart Klage eingereicht gegen das Land Baden-Württemberg sowie gegen die Landeshauptstadt Stuttgart auf Beteiligung an den bislang nicht finanzierten Mehrkosten des Vorhabens Stuttgart21. Dabei hat die DB darauf verwiesen, dass dies jetzt erfolgt sei, um eine Verjährung der Ansprüche zu verhindern.

Diese Ansprüche sind jedoch schon längst verjährt, die Klage ist damit als unbegründet zurückzuweisen, wie sich aus aus Folgendem ergibt:

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